IJSO Deutschland vom

Gastfreundschaft, Medaillen und viel Sand

Deutsches Schülerteam gewinnt 5x Bronze und 1x Silber bei der 16th International Junior Science Olympiad in Katar

Nach einem sechsstündigen Flug und rund 20 Grad Temperaturunterschied kam das Deutsche Nationalteam gut in Doha, der Hauptstadt Katars, an. Bei Außentemperaturen von knapp 30 Grad Celsius brütete das Nationalteam über den anspruchsvollen Fragen aus den Bereichen Biologie, Chemie und Physik. In zwei theoretischen und einer praktischen Klausur mussten die 14- bis 15-jährigen Schüler und Schülerinnen ihr naturwissenschaftliches Können unter Beweis stellen.

Das deutsche Nationalteam, bestehend aus Joris Witte aus Frankfurt (Oder), Nico Enghardt und Richard Kirsch aus Dresden, Konrad Jannes Köhler aus Leipzig, Chantal Schlenther aus Magdeburg und Tim Enders aus Ilmenau, reiste vom 2. bis zum 12. Dezember nach Katar. Unter dem Leitbegriff „Zukunftsfähigkeit“ knobelten die sechs gemeinsam mit jungen Talenten aus mehr als 50 Ländern an kniffeligen naturwissenschaftlichen Fragestellungen.

Für die rund 300 Jugendlichen aus aller Welt boten sich zahlreiche Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, intensive Eindrücke von Land und Leuten zu sammeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Ausflugsziele waren beispielsweise die große Moschee und eine Tour mit Holzbooten. Die „Cultural Night“, in der das Gastgeberland seine Sitten und Traditionen präsentierte, beeindruckte auch das Betreuerteam der Schülerinnen und Schüler. Formeller gestaltete sich die Abschlusszeremonie im „Qatar National Convention Centre“, bei der auch die Medaillenvergabe stattfand.

PD Dr. Heide Peters, Vize-Präsidentin der IJSO für Europa und jahrelange Leiterin der IJSO-Deutschland, richtet ihren Blick in die Zukunft: „Im kommenden Jahr sind wir die Gastgeber des internationalen Wettbewerbs. Wir hoffen sehr, dass es uns auch gelingt eine so herzliche Atmosphäre zu schaffen, wie wir sie hier in Katar erlebt haben.“